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Aufbau und
Einsatzbereiche von Folienheizern:
Folienheizer sind Flachheizungen,
hergestellt aus Widerstandsheizdrähten oder geätzten
Widerstandsfolien. Der Gesamtwiderstand und somit die Heizleistung
ergibt sich aus dem
spezifischen Widerstand des Drahtes, seinem Querschnitt und seiner
Gesamtlänge,
bzw. aus dem spezifischen Widerstand der Folie, ihrer Dicke,
Leiterbahnbreite und
Leiterzuglänge. Nach U=R x I stellt sich über die angelegte Spannung die
Heizleistung ein.
Durch die Belegungsdichte können Bereiche mit unterschiedlicher
Heizleistung hergestellt
werden. Dauertemperaturen bis 150 °C sind möglich. Heizfolien können zur
einfacheren
Montage einseitig oder beidseitig selbstklebend geliefert werden -->
Kleber mit
einer Dicke
von 50 µm - 150 µm (mal X).
Vaas Folienheizer werden
eingesetzt in der:
- Halbleiter-Herstellung
- Optoelektronik
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Sicherheitstechnik und Gerätebau
- Telekommunikationsbranche
Die Vorteile von Folienheizern
gegenüber konventionellen Heizarten:
- Sehr gute und vor allem
gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Heizfläche
- Dadurch Sicherheit und zuverlässiger Überhitzungsschutz (keine
ungewollten “Hitzezonen”)
- Kurze Aufheizzeit, kurze Nachheizzeit
- Lange Lebensdauer
- Gewicht und Platz sparend (aufgrund von Dicke und Flexibilität)
- Präzise Steuerung aufgrund der geringen Eigenmasse und des dadurch
sehr geringen
Übergangswiderstands vom Heizer zum Wärmeaufnehmer
- Unterschiedliche Leistungsdichte durch Varianz von Dicke und Breite
der Heizbahnen
--> Bereiche die mehr Wärme benötigen, können mit nur einer Heizmatte
bedient werden
- Aufgrund der Flexibilität, der Materialstärke und der Möglichkeit
nahezu unbegrenzter
Formen & Abmessungen ergeben sich fast unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten
- Realisierung von 3-D Layouts möglich
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Fußbodenheizung LF
250 x 400 mm

Türschlossheizer für die Luftfahrt
120 x 50 mm

Ventilheizer
120 x 20 mm

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Berechnung
der Heizleistung von Folienheizern:
Die Berechnung
erfolgt grundsätzlich nach den Grundregeln der Elektrotechnik,
P=U *
I und U=R * I
Voraussetzung
zur Berechnung sind mindestens 2 Angaben, z.B.
P= 400W U= 110V
Grundlegende Größe zur Berechnung des Layouts ist der Widerstand.
Unser
Beispiel:
I = P / U –› 400 VA / 110 V = 3,6 A
daraus folgt die Widerstandsberechnung:
R = U / I –› 110 V / 3,6 A = 30,55 Ohm
Die Kalkulation
des Layout richtet sich nach den spezifischen Widerständen der
Widerstandsfolien, deren Querschnitt und der Heizfläche.
Aus dem
spezifischen Widerstand der Dicke und dem geforderten Widerstand der
Heizfolie ergibt sich die Länge des Heizdrahtes bei 1 mm Heizbahnbreite.
Beispiel:
Heizfolie 50µm
| 30.55 Ohm x 1
mm x 0,05 mm |
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1.44 Ohm mm² / m |
= 1,06 m
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1 mm
Heizbahnbreite ergibt somit in unserem Beispiel bei Heizfolie mit 50µ Dicke
eine Bahnlänge von 1,06m. Nun gilt es
über Flächenberechnung die optimale Oberflächenbelegung der Heizfolie zu
ermitteln.
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